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Veranstaltungen

Obst und Gemüse mit allen Sinnen auf der Landesgartenschau in Nagold

Hans-Ulrich Glück, Regierungspräsidium Tübingen

„Ist das eine Zucchini oder eine Gurke, die ich da ertaste?“ Im Rahmen der Ausstellung des `Treffpunkt Baden-Württemberg` auf der Landesgartenschau in Nagold, konnten die Besucher vom 27. Juni bis 08. Juli 2012 ihre Sinne am Schulfrucht-Sinnesparcours testen und sich über das EU-Schulfruchtprogramm informieren. Es war oftmals gar nicht so einfach, die Früchte durch Riechen, Fühlen, Schmecken und Sehen zu erkennen.

Bei der Ausstellungseröffnung am 27. Juni 2012 betonte Hans-Ulrich Glück vom Regierungspräsidium Tübingen, wie wichtig eine ausgewogene Ernährung mit reichlich Obst und Gemüse ist, damit Kinder fit sind und sich wohl fühlen. Dies werde von der Europäischen Union und der Landesregierung durch das EU-Schulfruchtprogramm unterstützt. Weitere Schulen und Kitas in Baden-Württemberg sind herzlich willkommen in das Programm einzusteigen.

Wie gut die Schulfrüchte bei den Kindern ankommen, zeigte die Klasse 4a der Heckengäuschule Wiernsheim-Mönsheim. Sie führte bei der Eröffnungsveranstaltung das selbst geschriebene Theaterstück „Abenteuer in der Schule - vom Karöttchen, das in die Schule wollt, um aufgegessen zu werden“ auf. Dabei wurde deutlich, dass die Kinder von den regelmäßigen Früchtelieferungen an ihrer Schule begeistert sind und eine Menge über Obst und Gemüse gelernt haben.

Das Projekt wird bis zu 50% von der EU finanziert. Der restliche Anteil der Kosten wird im Falle der Heckengäuschule von der Gemeinde Wiernsheim, dem Förderverein und dem ortsansässigen Obst- und Gemüsehändler Jacobsen getragen, der die wöchentlichen Lieferungen übernimmt.

Seit Februar 2010 wird das von der Europäischen Union initiierte Schulfruchtprogramm in Baden-Württemberg umgesetzt. Mittlerweile nehmen im Land rund 1.100 Schulen und Kindertageseinrichtungen mit insgesamt mehr als 170.000 Kindern teil. Die EU fördert die Verteilung von Früchten in Schulen und vorschulischen Einrichtungen, um Kindern mehr Appetit auf Obst und Gemüse zu machen.

 

Schulfruchtauftakt in Tübingen

Minister Bonde im Kinderhaus Horemer

„Um gut und fit durch den Tag zu kommen, ist eine vielseitige Ernährung mit frischem Obst und Gemüse sehr wichtig“, betonte Verbraucherminister Alexander Bonde am Montag, den 7. Mai 2012 in Tübingen anlässlich der Auftaktveranstaltung zum EU-Schulfruchtprogramm für 32 städtische Kindertagesein-richtungen, die stellvertretend im Kinderhaus Horemer in Tübingen stattfand.

Durch die Teilnahme am EU-Schulfruchtprogramm ermöglicht die Stadt Tübingen rund 1700 Kindern direkt in der Kita regelmäßig in den Genuss von frischem Obst und Gemüse zu kommen. Nach einer Probephase im März 2012 wurde das Programm von den Kindern, Erzieherinnen und Erziehern wie auch von der Stadt positiv bewertet. Seither werden die Kitas regelmäßig vom Hofladen Kilchberg mit frischem Bio-Obst und Bio-Gemüse versorgt.

Im Rahmen der Veranstaltung hob der Minister die Bedeutung gesunder Ernährung für die Entwicklung der Kinder hervor. Mit der Teilnahme am Schulfruchtprogramm der Europäischen Union bekenne sich Baden-Württemberg zu dem wichtigen Auftrag, Kinder an ein ausgewogenes, gesundheitsförderndes Ernährungsverhalten heranzuführen, erläuterte der Minister.

„Kleine Kinder wissen oft instinktiv, was gut für sie ist und greifen deshalb gerne zu Obst. Ich freue mich, dass das EU-Schulfruchtprogramm jetzt dazu die Gelegenheit schafft“, sagte der Erste Bürgermeister von Tübingen, Michael Lucke.

Die Auftaktveranstaltung im Kinderhaus Horemer wurde von einem tollen Rahmenprogramm der Kinder mit fruchtigen Liedern und Zauberei rund um das Thema Obst begleitet. Minister Bonde nutzte außerdem die Gelegenheit, die Einführung eines höheren Portionspreises für Bioerzeugnisse in Baden-Württemberg ab dem 01. Mai 2012 bekannt zu geben. "Wir erleichtern jetzt die faire Wahl zwischen bio und konventionell mit einer höheren Förderung für Bio-Obst und Bio-Gemüse.“, so der Minister.

Der Erfolg des EU-Schulfruchtprogramms ruht auf zahlreichen Schultern. Das Programm steht und fällt mit der Beteiligung und dem Engagement der Schulen und vorschulischen Einrichtungen sowie privater Initiativen und Geldgeber. „Ich möchte mich herzlich bei allen bedanken, die sich an der Mitfinanzierung des Schulfruchtprogramms finanziell beteiligen“, sagte Minister Bonde. Die Stadt Tübingen gehe hier mit sehr gutem Beispiel voran und ermögliche einer Vielzahl von Kindertageseinrichtungen die Teilnahme an dem Programm.

 

Auftaktveranstaltung in Stuttgart

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL und Stuttgarts Bürgermeisterin für Kultur, Schule und Sport, Dr. Susanne Eisenmann, gaben am 22. Februar 2010 in der Wilhelmsschule in Stuttgart-Untertürkheim den Startschuss für das EU-Schulfrucht programm in Baden-Württemberg 

Lesen Sie hier die Pressemitteilung zu der Veranstaltung.

 

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Schulfrucht-BW