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Häufig gestellte Fragen

FAQ: häufig gestellte Fragen zum EU-Schulobst- und -gemüseprogramm


Was bedeutet die Teilnahme am EU-Schulobst- und -gemüseprogramm für meine Schule/KiTa?

  • Die Einrichtungen, die am EU-Schulobst- und -gemüseprogramm teilnehmen, bekommen ab dem Zeitpunkt der Teilnahme mindestens zweimal monatlich frisches Obst und Gemüse geliefert. Somit kommen die Kinder regelmäßig in den Genuss einer Extra-Portion Obst oder Gemüse.

Wer kann am EU-Schulobst- und -gemüseprogramm teilnehmen?

  • Zielgruppen des EU-Schulobst- und -gemüseprogramms in Baden-Württemberg im Schuljahr 2016/2017 sind:
    -  Kindertageseinrichtungen
    -  Schulen im Primarbereich (Klassenstufen 1 – 4)
    -  weiterführende Schulen mit den Klassenstufen 5 – 8
       (sofern ausreichend Mittel vorhanden sind)
  • Weitere Informationen zur Anmeldung finden Sie hier.


Wie wird das Programm finanziert?

  • Seit dem Schuljahr 2015/2016 trägt die EU 75 % der Nettokosten. Die Kofinanzierung der restlichen 25 % (jeweils zzgl. MwSt auf den Gesamtnettobetrag) erfolgt durch Dritte. Als Sponsoren sind unter anderem Krankenkassen, Fördervereine, Lieferanten, Unternehmen aus der Wirtschaft, Kommunen oder Eltern aktiv. Jede Schule/Kita sucht sich ihren passenden Partner für die Kofinanzierung selbst. Wie hoch die Kosten sind, erfahren Sie unter "Was es Sie kostet".


Wie lange dauert das EU-Schulobst- und -gemüseprogramm?

  • Das EU-Schulobst- und -gemüseprogramm läuft in Baden-Württemberg vorerst bis Ende des Schuljahres 2016/2017. Eine Fortsetzung im Schuljahr 2017/2018 ist geplant. Teilnehmende Schulen/KiTas werden über ein eventuelles Ende des Programms informiert. Die Einrichtungen können jederzeit aus dem Programm aussteigen.


Wie finden wir den passenden Lieferanten?

  • Zugelassene Schulfruchtlieferanten finden Sie unter "Teilnehmende Lieferanten".
    Gerne können Sie auch Erzeuger oder Obst- und Gemüsehändler in Ihrem Umkreis darauf ansprechen, ob sie interessiert sind, sich am Schulobst- und -gemüseprogramm als Lieferant zu beteiligen. Die Zulassung dauert in der Regel nur wenige Tage.
    Außerdem können Sie sich unter "Schule/KiTa sucht..." eintragen lassen, wenn Sie noch einen Lieferanten oder Sponsor suchen.


Wann kann es losgehen?

  • Vor Beginn der Schulfruchtlieferungen müssen sich die interessierten Einrichtungen schriftlich (Online-Anmeldung) um eine Aufnahme in das Programm bewerben (bitte Anmeldefristen beachten). Die Zulassung der Einrichtungen erfolgt durch schriftlichen Bescheid vom Regierungspräsidium Tübingen. Obst-/Gemüselieferungen, die vor dem im Bescheid genannten Datum erfolgen, können nicht gefördert werden.
    Wenn Sie in das Programm aufgenommen worden sind, wird Ihnen von der Geschäftsstelle des Schulobst- und -gemüseprogramms, der MBW Marketinggesellschaft für Agrar- und Forstprodukte aus Baden-Württemberg mbH, (Tel.: 0711/6667080 oder E-Mail: schulfrucht spamgeschützt @ spamgeschützt mbw-net.de) gemäß Ihren Angaben in der Anmeldung das Schulfrucht-Poster, das im Eingangsbereich der Einrichtung angebracht werden muss, zugeschickt. An die MBW können Sie sich auch wenden, wenn ein Poster beschädigt wurde und Sie Ersatz benötigen.
    Bei den Grundschulen gibt es eine Besonderheit: um die Evaluierung des Programms sicherzustellen, bekommen einige Grundschulen zusätzlich Fragebögen für die Dritt- und Viertklässler zugesandt.
    Nach diesen Schritten - einer gesicherten Kofinanzierung und einem zugelassenen Lieferanten - kann es losgehen.


Welchen Aufwand haben die Schulen/KiTas mit der Abrechnung?

  • Keinen. Die Abrechnung übernimmt Ihr Lieferant für Sie. Die Schule/KiTa muss lediglich einen Sammellieferschein pro Abrechnungszeitraum unterschreiben und abstempeln und den Kofinanzierungsanteil bezahlen. Diesen Anteil bekommt die Schule/KiTa dann ggf. vom Kofinanzierungspartner erstattet oder der Sponsor überweist den Kofinanzierungsbetrag direkt an den Lieferanten.


Was muss die Schule/KiTa sonst noch tun?

  • Zu Beginn der Teilnahme sollen die Eltern und die Lehrer/innen bzw. Erzieher/innen durch die Schule/Kita auf geeignete Weise über Zweck und Inhalt des EU-Schulobst- und -gemüseprogramms informiert (Elternabend, Elternbrief) und darauf hingewiesen werden, dass auf der Schulfrucht-Homepage (www.schulfrucht-bw.de) weitere Informationen zu finden sind. Außerdem muss das Schulfruchtposter aufgehängt werden.
    Die Evaluierung in der dritten und vierten Klasse muss in ausgewählten Schulen vor Beginn der Fruchtlieferungen und nach einem Jahr noch einmal durchgeführt werden (Zeitaufwand je ca. 20 Minuten).
    Als (freiwillige) pädagogische Begleitmaßnahmen können verschiedene Angebote genutzt werden.
    So können Sie zum Beispiel eine pädagogisch geschulte Fachkraft der Landesinitiative „BeKi - Bewusste Kinderernährung“ einladen. Die BeKi-Fachfrauen führen im Rahmen des EU-Schulobst- und -gemüseprogramms Einsätze in Ihrer Einrichtung zum Thema Obst und Gemüse durch. Die Kosten für diese Einsätze werden vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz übernommen.
    Informationen zu weiteren Angeboten wie z.B. den aid-Ernährungsführerschein finden Sie unter "Pädagogische Begleitung".


Wie oft wird angeliefert und welche Obst- und Gemüsearten werden geliefert?

  • Die Lieferhäufigkeit stimmen Sie mit Ihrem Lieferanten selbst ab. Sind Lagermöglichkeiten in der Einrichtung vorhanden, kann eine Lieferung für mehrere Verteilungen erfolgen.
    Die Auswahl an Obst und Gemüse vereinbaren Sie ebenfalls mit Ihrem Lieferanten. Teilen Sie dem Lieferanten die Vorlieben der Kinder mit. Es gibt unter den Lieferanten auch einige Erzeuger, die regionales Obst und Gemüse aus eigenem Anbau anbieten. Zudem gibt es Lieferanten, die vom RP Tübingen als Bio-Lieferanten zugelassen sind.
    Die Verteilung muss mindestens zweimal im Monat stattfinden. Die für Ihre Einrichtung maximal pro Monat mögliche Anzahl an Verteilungen entnehmen Sie bitte dem Bescheid des Regierungspräsidium Tübingen.


Was ist, wenn wir mit unserem Lieferanten unzufrieden sind?

  • Sprechen Sie bei auftretenden Problemen als erstes Ihren Lieferanten direkt an. Falls sich danach keine Änderungen ergeben, können Sie sich gerne an das Regierungspräsidium Tübingen wenden (Tel. RP Tübingen: 07071-757-3320). Es steht Ihnen jederzeit frei, den Lieferanten zu wechseln.


Teilen die Schulen die Fruchtlieferungen selbst auf die Klassen auf?

  • Ja. Es hat sich bewährt, die Kinder bei der Verteilung der Früchte an die verschiedenen Klassen, zum Beispiel in Form eines wechselnden Früchtedienstes, einzubinden.


Kann man aus dem Programm wieder aussteigen?

  • Der Ausstieg aus dem Programm ist jederzeit und ohne Angabe von Gründen möglich.


Manche Kinder mögen oder vertragen kein Obst. Was mache ich dann?

  • Sowohl Kinder als auch Erwachsene können nach dem Verzehr von Obst kurzzeitig mit Bauchschmerzen oder Blähungen reagieren. Die Ursache ist oft nicht ersichtlich. Daher ist es wichtig, dass die Lehrer/innen bzw. Erzieher/innen die Äußerungen der Kinder zum Unwohlsein nach dem Obstverzehr ernst nehmen und mit den Eltern darüber sprechen. Eine Fructosemalabsorption oder eine Fructoseintoleranz könnten die Ursache sein.

Was muss die Schule/KiTa machen, damit der Lieferant den Bio-Portionspreis abrechnen kann?

  • Der Lieferant muss als Bio-Lieferant zugelassen sein und die Einrichtungen verpflichten sich, mindestens ein Schulhalbjahr lang ausschließlich Bio-Erzeugnisse an die Kinder zu verteilen. Eine Absprache mit dem Lieferanten ist daher unbedingt erforderlich. Für das Schuljahr 2016/2017 beträgt der Bio-Portionspreis 0,40 €.
Schulfrucht-BW