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Das EU-Schulobst- und -gemüseprogramm


Die Europäische Union möchte Kinder bei der Entwicklung eines gesundheitsförderlichen Ernährungsverhaltens unterstützen und diesen vermitteln, dass Obst und Gemüse nicht nur gesund sind, sondern auch lecker schmecken. Um dieses Ziel zu erreichen, stellt die EU ihren Mitgliedsstaaten jährlich insgesamt 150 Millionen Euro zur Kofinanzierung von Obst- und Gemüselieferungen an vorschulische und schulische Einrichtungen zur Verfügung.  

Baden-Württemberg nutzt die Chancen, die das Programm bietet.


Das Land möchte möglichst vielen Kindern die Teilnahme an dem EU-Programm ermöglichen. Für das Schuljahr 2015/2016 ist es der Landesregierung gelungen, 80 Prozent mehr EU-Fördergelder für Schulobst- und -gemüse zu erhalten – rund 6,6 Millionen Euro.

Im Schuljahr 2015/2016 finanziert Brüssel die Kosten für die Obst- und Gemüselieferungen zu 75 Prozent (bisher 50 Prozent), für die weiteren 25 Prozent (+ Mehrwertsteuer) benötigen die Einrichtungen weiterhin Sponsoren. Sponsoren können zum Beispiel Schulträger, Fördervereine, Eltern oder Unternehmen sein. Die Zielgruppe des Schulobst- und -gemüseprogramms im Schuljahr 2015/2016 umfasst Kindertageseinrichtungen und Schulen im Primarbereich (Klassenstufen 1 bis 4). Darüber hinaus können auch alle weiterführenden Schulen bis einschließlich Klasse 8 teilnehmen, solange ausreichend EU-Mittel zur Verfügung stehen.

 

Wichtiger Hinweis für Einrichtungen und Lieferanten:

Im Schuljahr 2015/2016 wird die Zahl der maximal möglichen, d.h. von der EU kofinanzierten Verteilungen pro Kind und Monat ab Februar 2016 für Schulen auf 8 Verteilungen und für Kindertageseinrichtungen und Kindergärten auf 10 Verteilungen beschränkt.

Aufgrund der unerwartet starken Inanspruchnahme des Programms im ersten Schulhalbjahr wird diese Maßnahme zur Einhaltung des Jahresbudgets erforderlich.